Anmerkung: Ja, ich hatte Probleme beim Einhalten des Termins. Sorry.
Aperitif(Vorspeise, flüssig):
Das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen mir diverse Ankündigungen von HSV-Fans schon am Freitagabend, das Schalke ja eh gewinnen würde. Und dass sie sich das Spiel nach dem anstehenden Juggerturnier mit mir zusammen angucken würden. In der nächstgelegenen Kneipe. Was gibt es schöneres, als gemeinsam mit dem Fan der Gegnermannschaft einen Michael Mancienne auszulachen, während er durch den HSV-Sechzehner irrlichtert? Der hat nun am Ende, wie ich soeben erfuhr, nicht mal gespielt. War aber auch nicht schlimm, wie man gemerkt haben könnte, geguckt habe ich das Spiel entgegen aller vollmundigen Ankündigungen leider nicht.
Hors d'oeuvre(Vorspeise, solide):
Freitag und Samstag habe ich dann was komplett anderes gemacht, als mich mit Fußball beschäftigt, dementsprechend habe ich dann nur kurz nach Luft geschnappt, als Samstag Abend jemand erzählte bei wem Frankfurt wie hoch unter die Räder gekommen war. Da dachte ich spontan: So, jetzt geht Fußball wieder los. Kann man mal so machen, als Aufsteiger 6:1 gegen 'ne Mannschaft gewinnen, die letztes Jahr noch Europa-League-Teilnehmer der Herzen war.
Poisson(Fisch):
Das war in dem Fall dann wohl ich, nachdem ich am Samstag meine gesamte Kohle ausgegeben hatte, konnte ich mich folglich nicht am Sonntag in eine Kneipe setzen und Bier trinken, weil mein Gehalt immer noch nicht auf meinem Konto angekommen ist. Oder ich nicht mit Geld umgehen kann. Sucht euch eins aus.
Pièce de résistance(großer Fleischgang):
Dann saß ich also mit schlecht gekühltem (aber kostenlosem) Becks in der der Hand auf der Terrasse vom Hamburger Rugby-Club am Stadtpark und über die Lautsprecher dudelte das Radio. Irgendein Oldiesender. Die ließen es sich natürlich nicht nehmen, alle 45 Minuten den Zwischenstand durchzugeben, zumindest wenn Schalke führte, und sekundengenau, wenn der HSV eine Bude gemacht hatte. Das nervte mich dann irgendwann so sehr, dass ich meine Sachen packte und mit der Bahn nach Hause fuhr. In Harburg angekommen sah ich in großen Lettern auf der Reklamewand: Endstand 3:3. Präsentiert von Sky Sport. Damit konnte ich leben. Und damit war's das mit dem Fußballfieber für diese Woche. Hab mir das ehrlich gesagt auch anders vorgestellt, aber ich bin noch nicht infiziert. Die Pause war einfach zu lang.
Entrée(Hauptgericht):
ausgefallen
Sorbet(geeister Schaumwein):
ausgefallen
Salade:
ausgefallen
Entremets de legumes(Gemüsegericht):
ausgefallen
Entremet de douceur chaud(warme Süßspeise):
ausgefallen
Entremet de douceur froid(kalte Süßspeise):
ausgefallen
Savoury(Würzbissen):
Christian Clemens bleibt ungefähr so torungefährlich wie bei Köln.
Entremet de fromage(Käse):
Ein Spiel für Torhüter war es anscheinend nicht. Hildebrand wird es diese Saison auf Schalke genausowenig leicht haben wie in der letzten:
http://www.youtube.com/watch?v=WCkKPZBMPF4 Und Adler kann so viel halten, wie er will, den Schuss von Clemens darf er nicht vor die Füße von einem Schalker Stürmer abtropfen lassen:
http://www.youtube.com/watch?v=SBK4KGwqT7Y
Dessert:
Wenigstens hat Adam Szalai direkt getroffen. Das war wichtig. Und wenn man kurz vor Schluss zurückliegt, muss/darf man sich über einen Punkt freuen. Und die Parteilichkeit in diesem Blog haben wir auch direkt festgelegt.